
Dr. Rogozov, 2003 I Acryl auf Leinwand, I 50 x 70 cm
1977 in Tübingen geboren, wohnhaft in Stuttgart
Von 1999 bis 2004 an der Staatl. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart im Studiengang Kunsterziehung, u.a. bei Prof. Moritz Baumgartl, Prof. Sotorius Michou. Fachklasse Graphik und Malerei bei Prof. Alexander Roob
2004 Staatsexamen in Malerei
09/2007 Diplom an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg im Studiengang Kunst u. öffentlicher Raum bei Prof. Georg Winter
Lehrauftrag am Johannes-Kepler-
Gymnasium Leonberg und
seit 2008 an der Hochschule der
Medien, Vaihingen
2008 „Stuttgart PopUp!“, Kunstverein Wagenhalle, Stuttgart
„Amorces Reaktiv Plus“, Baur-Niessner-Ballistic, Kunstbunker, Nürnberg
„Verbergen“, forschungsgruppe_f, Kunsthalle Luzern
2009 „µ[my:] städtische Klimaforschung“ ,forschungsgruppe_f, Kunstraum anstehend München
„Religion und Realität“, badisches Kunstforum, Ebringen
„Sodom forte“, Galerie Oberwelt
Stuttgart Galerie Noah, Augsburg

Dr. Rogozov, ein junger russischer Arzt, war 1961 während einer Arktis-Expedition als einziger Mediziner zur Selbstoperation am Blinddarm gezwungen. Er überstand den Eingriff, trotz zwischenzeitlicher Ohnmacht, unbeschadet.
Man kann hierbei von einer „Wahllosigkeit“ sprechen, der medizinischen Notwendigkeit zum Eingriff, um zu überleben. Dort sehe ich die Parallele zu Organspende, Organentnahme und Transplantation.
Zu was ist man bereit, wenn man keine Wahl hat? Wie geht man mit der Wahllosigkeit anderer Menschen um? Diesen zum Nachdenken anregenden Ansatz will ich mit meiner Arbeit zur Disposition stellen, auch wenn sie nur indirekt zum Thema passen sollte.
Kommentare
Kommentar schreiben