Dietmar H. Herzog

Mensch III, 2008

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Mensch III, 2008  I  vier Acrylglasscheiben, Lackstift  I  60 x 100 x 30 cm

Dietmar H. Herzog

1956 geboren in Reutlingen
1976–1981 Studium der Geodäsie
seit 1981 Dipl.-Ing. für Geodäsie
1987–1994 Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1993–1994 Meisterschüler bei Prof. Schoofs
seit 1994 freischaffender Künstler
seit 1996 Ausstellungstätigkeit und Realisierung von Großinstallationen im öffentlichen Raum
seit 2000 Ausstellungstätigkeit im Ausland (Österreich, Schweiz, Ungarn, England, Israel, USA)

Ausstellungen (Auswahl)

2000 Banana Factory, Bethlehem, USA
2001 Galerie Ktisis, Liverpool, England
2002 Skulpturenmuseum Heilbronn
2003 Augustinuskirche, Schwäbisch Gmünd
2004 Hommage an Sören Kierkegaard, Ulmer Museum
2005 Museum modern art, Hünfeld / Hessen
2006 Atlas Sztuki Galerie, Lodz, Polen
2007 Villa Merkel, Esslingen
2008 art fair 21, Köln
2008 Hällisch-Fränkisches Museum, Schwäbisch Hall
2009 art Karlsruhe
2009 „Höhenrausch“, ein Projekt mit der Akademie für darstellende Kunst, Ulm

www.dietmar-h-herzog.de

Werkbeschreibung

Dietmar H. Herzog

Auf einem frei im Raum hängenden Objekt mit vier exakt hintereinander befestigten Acrylglasscheiben ist der Begriff Mensch in Handschrift entzifferbar. Auf jeder einzelnen Acrylglasscheibe sind jedoch nur Bruchstücke einzelner Buchstaben zu erkennen. Nur indem der Betrachter bewusst mit seinem Blick durch alle vier Platten dringt, ist es ihm möglich, den Begriff Mensch zusammen-hängend zu lesen.
Der Mensch steht bei dieser Arbeit im Mittelpunkt, im Zentrum des Geschehens. Er ist nie ganz, in seiner gesamten Komplexität erfahrbar.
Immer neue Standpunkte der Betrachtung sind notwendig, um ein nahezu vollständiges Bild vom Menschen zu bekommen.

Sprache ist Bewegung
Satzfragmente, Begriffe ------- lassen kurz aufhorchen,
erste Bilder tauchen auf ------- die wieder verblassen,
andere Begriffe ---------------- lassen aufhorchen,
veränderte Bilder -------------- neue Begriffe werden
gefunden,
neue Bilder entstehen --------- individuell, durch den
Erkenntniswillen des Menschen.

Die Sprache ist ein lebendiger Organismus, der sich
dauernd im Wandel befindet.
Die Offenheit gegenüber dauernden Veränderungen und Metamorphosen in der Anschauung soll in meiner künstlerischen Arbeit für den Betrachter transparent, nachvollziehbar und reflexiv sein.

 

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