
Triptychon, 2004 I unterschiedliche Materialien auf altes Brett montiert I 149,5 x 48,5 x 2 cm
1950 geboren in Stuttgart
1970–75 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart mit Schwerpunkt Bildhauerei bei Zbynek Sekal und Herbert Baumann
1977–1991 freischaffend, Heirat, Geburt von drei Kindern
Seit
1982 lebt und arbeitet in
Balingen
1991–2008 Teillehrauftrag
Seit 1980 Einzel- und Gruppenaus-stellungen

In der Tradition einer Votivtafel, mit handgeschriebenen Briefen kombiniert, mit ausgedruckten Internetrecherchen in Anlehnung an ein mittelalterliches Triptychon, findet bereits eine formale Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen tief verankerten Emotionen einerseits und den Möglichkeiten medizinischen Fortschritts andererseits statt, innerhalb dessen der Einzelne zu einer persönlichen Entscheidung in der Frage der Organspende aufgerufen ist.
In geschlossenem Zustand wird der Betrachter mit zwei kontroversen Stellungnahmen zur Organspende konfrontiert.
In geöffnetem Zustand präsentieren die beiden Flügel in collagierter Form Textausschnitte von Artikeln, die sich mit den Begleitumständen der Organtransplantation auseinandersetzen (z.B. Organhandel).
Die handgeschriebenen Briefe sind teilweise der Internetplattform www.dankdemorganspender.de entnommen.
Die Arbeit möchte eine Auseinandersetzung mit dem Thema in Gang setzen ohne selbst Stellung zu beziehen.
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