
1950 geboren in Gdynia, Polen
1969–75 Studium an der Kunsthochschule in Danzig (2 Jahre Architektur),
Malerei bei Prof. Maksymilian Kasprowicz, Textile Objekte / Tapisserie bei Prof. Josefa Wnuk
1975 Diplom
1980 Übersiedlung nach Deutschland
seit 1975 arbeite ich als freischaffende Künstlerin
2000 „Lichtpyramide 2000-2003“ Berlin, Ulm, Wroclaw, Paris, London, Strassburg, Jerusalem, Rotterdam,
Istanbul, Etschmiadsin-Eriwan,
Wismar, Berlin
2001 „Zwischenraum“ ,Installation beim Kloster, Ochsenhausen, Städtische Galerie im Fruchthausen, Ochsenhausen
2003 „Zwischenräume”, Bernauer Strasse, Berlin; Abraxas, Augsburg
2004 Stiftung St. Matthäus, Kulturforum, Berlin; Artiles V, Perfomance, Ulm; Claridge´s, London
2005 Galerie im Kornhauskeller, Ulm, Ulmer Münster, Ulm
2006 Westfälisches Industriemuseum, Zeche Zollern II/IV, Dortmund
2007 LWL-Textilmuseum, Installation, Bocholt, Geschwister Scholl Haus, Ulm
2008 CityKirche Konkordien, Mannheim, Kulturzentrum Ochsenzwinger, Kunstverein Nördlingen

Als zentrales Leitmotiv haben sich im Laufe der Jahre bei Frage und Suche nach Raum und Räumlichkeit herauskristallisiert, sowie eine gesteigerte Sensibilität gegenüber Aura und Ausstrahlung von Raum, menschlichem wie baulichem. Dabei geht es mir um einen nuancierten, anthropologisch erweiterten Raumbegriff, der vieles umfasst. Der Mensch als Raumwesen, dieser Erkenntnis spüre ich nach.
In diesem Raum um uns herum stehen wir nicht allein. Es sind Nachbarn, Freunde, Familie und fremde Menschen, auf die wir angewiesen sind – von denen wir nehmen und denen wir geben können. So sind auch die Bilder „Lebensräume I“ und „Lebensräume II“ zu verstehen.
Lebensräume I
Das Bild enthält auf mehreren Ebenen und Schichten unterschiedliche Aussagen. Menschengruppen stehen wie zufällig beieinander. Es können Freunde, Bekannte oder auch Unbekannte sein. Sie wenden sich einander zu oder voneinander ab, sind aber aufeinander und haben eine Bedeutung füreinander, die in der grafischen Ebene gezeigt wird. Sie können geben und nehmen und dabei Leben geben.
„arbeiten leben – denken leben – fühlen leben – geben leben – sehen leben – schenken leben
– lernen leben – helfen leben – enden leben – leben“
Lebensräume II
Der Mensch und seine inneren Lebensräume überlagern sich hier in mehreren Schichten. Transparente Schattenmenschen in grau und rot markierten Feldern geben Durchblicke auf hinterlegte computertomografische Zeichnungen der Organe in unserer Bauchhöhle. Sie sind die inneren Lebensräume des Menschen und können wiederum für fremde Menschen Leben bedeuten.
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