
1947 geboren in Lahr/Baden
1966–72 Studium, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
1969–73 Studium der Kunstwissenschaft an der Universität Karlsruhe
1989 1. Preis beim Kunstwettbewerb „Stahlgerüstbau“ in Mannheim
1991 Preisträgerin beim Kunst-am-Bau-Wettbewerb für eine Wandgestaltung in der Musikhochschule Mannheim
1995 Willibald-Kramm-Preis, Heidelberg
2000 Preisträgerin beim Kunst-am-Bau-Wettbewerb für das Auswärtige Amt, Berlin
Seit 1974 als Bildende Künstlerin in Heidelberg tätig
2002 Grafikpreis „Linolschnitt Heute“, Bietigheim-Bissingen, Museum Theo Kerg,
2003 Kreisarchiv Ladenburg „Zeitspur“, „Sole d‘Oro“, Heidelberg
„Zeit-Zeichen“
2004 Forum für Kunst Heidelberg,
Biennale der Zeichnung, Pilsen, Maison de Heidelberg, Montpellier, Kunstspektrum Krefeld
2005 Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Kunstverein Neckar-Odenwald

Die beiden, im Stempeldruckverfahren hergestellten Bildserien Vorratshaltung 1 und Vorratshaltung 2 zeigen die Ambivalenz des Themas Organspende auf: Vorratshaltung als Notwendigkeit und Sicherheit, Vorsorge für die Zukunft, aber natürlich auch optimale Vision, Wunschvorstellung, dass ein ständiges Angebot von Herzen oder Augen auf seine Empfänger wartet. Zugleich impliziert die rasterartige Wiederholung identischer Formen aber auch die Anmaßung des Menschen in Lebensabläufe einzugreifen und sie zu beherrschen. Ähnlich einem
Ersatzteillager liegen die Organe bereit, austauschbar, als seien sie nicht einzigartig lebendig, sondern
Massenware.
Im Zusammenhang mit diesem Thema sollen differenzierte Aspekte wahrgenommen werden bis hin zur kriminellen Ausbeutung von menschlichen Körpern und dem Handel mit Organen.
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