
Werkverzeichnis 21/96, 1996 I Holz, Acrylfarbe, Keramik I 19 x 180 x 14 cm
1953 in Bad Harzburg geboren, wohnhaft in Zell u.A. / Württemberg
1973–1979 Staatliche Akademie der bildenden Künste Karlsruhe
(Prof. Kalinowski)
1975–1979 Germanistik an der Universität Karlsruhe
1975–1976 École des Beaux-Arts Angers, Frankreich
1983–1984 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg
Seit 1974 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen

Bei der Wandplastik Werkverzeichnis 21/96 handelt es sich um ein Objekt aus schwarz lackiertem Holz mit zwei Keramikelementen (Isolatoren).
Die Plastik steht in einer Reihe von in den neunziger Jahren entstandenen schreinartigen Arbeiten aus Holz, in die Elemente verschiedenster Materialien integriert wurden. Durch den Verzicht auf inhaltlich eingrenzende Titel wird die grundsätzliche Offenheit der ästhetischen Botschaft unterstrichen. Das Bergen, Schützen und Bewahren von etwas vielleicht Kostbarem oder zumindest Erinnernswertem mag aber als eine denkbare Funktion dieser Objektkästen verstanden werden.
Die Teile der Plastik lassen sich auch als umgebender Körper und beinhaltende Organe interpretieren.
So sind die in die dafür vorgesehen Fächer eingestellten Isolatoren einer potenziellen Gefährdung ausgesetzt; sie könnten entfernt oder zerstört werden, wodurch das Gesamtgefüge erheblich beeinträchtigt würde. Bestenfalls könnten diese verloren gegangenen Teile wieder ersetzt werden (sofern überhaupt vergleichbare Elemente zur Verfügung stehen).
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