
Aus der Serie crossing my fingers, 2009 I Tusche und Aquarell auf Papier I je 30 x 40 cm
1981 geboren in Stuttgart
2000 Abitur am Fanny-Leicht-Gymnasium Stuttgart mit Auszeichnung in Bildender Kunst
2001–2002 Studium Malerei, Kunst-akademie Stuttgart
2002–2006 Studium Malerei, Kunsthochschule Berlin-Weißensee
2006 Diplom
Stipendiatin der Cranach-Stiftung und Gewinnerin des Young Art Award < 33
Arbeitsaufenthalt in New York, USA
Diverse Ausstellung im In - und
Ausland. Unter anderem:
2007 Red Dot Art Fair, Nancy Margolis Gallery, Miami
2008 Narrations, Nancy Margolis Gallery, New York
2008 Young Art Award < 33, Art Forum Ute Barth, Zürich
2008 Marie von Heyl, Galerie Bartha et Senarclens, Genf
2009 Miami in New York, Nancy Margolis Gallery, New York

Die Serie crossing my fingers spielt mit der Ästhetik von wissenschaftlichen Zeichnungen. Ich arbeite viel mit Symbolen und Zeichen, löse sie aus ihren Zusammenhängen und binde sie in surreal anmutende Szenerien ein. Wissenschaftliche Schau- und Anatomietafeln dienen eigentlich dem Zweck, klare Inhalte und Fakten zu vermitteln. Ihre Erscheinung ist funktionaler, nicht ästhetischer Natur. Aus dem Kontext gelöst, läuft diese Funktion ins Leere – und die grafischen Versatzstücke werden zu Bausteinen meiner Zeichnungen. Diagrammartige Strukturen, die verborgene Inhalte flüstern, Pfeile, die zeigen aber nicht benennen, Farbe, die als Symbolfarbe auftritt, aber nicht auflöst worauf sie verweist. Das Mythologisch-Zeichenhafte verschmilzt mit Alltäglichem. Auf dem Papier entstehen Figurenensembles, Versammlungen von Wesen, die in eine Aktion vertieft sind, deren Bedeutung dem Betrachter letztendlich verborgen bleibt. Die Schatten nehmen mal eine Figur zum Anlass, formen einen Arm oder eine Hand, verselbstständigen sich jedoch im nächsten Moment zu amorphen, vieldeutigen Flächen. So entstehen traumartig verwischte Situationen, gespickt mit Zitaten aus Wissenschaft und Mythologie
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