Ulrich Haug

Daniel, 2009

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Daniel, 2009  I  Mischtechnik, Wachs, Fotografie  I  50 x 30 x 4 cm

Daniel, 2009  I  Mischtechnik, Wachs, Fotografie  I  50 x 30 x 4 cm

Ulrich Haug

1972 geboren in Fluorn, Baden-Württemberg

Studium

1992–96 Studium der Sonderpädagogik mit Hauptfach Kunst an der PH in Ludwigsburg und an der Universität Tübingen, Kunststudium bei: Prof. Fritz Straßner, Prof. Hermann Burkhardt, Prof. Christian Kattenstroth, Frido Hohberger.
1994–1996 Studium Generale am Zeicheninstitut Tübingen, bei: Frido Hohberger, und Jürgen Klugmann.
seit 1997 Lehrtätigkeit an verschiedenen Schulen für Geistigbehinderte
seit 1999 Lehrtätigkeit am Staatlichen Seminar für Schulpädagogik Stuttgart. Lehr- und Praxisveranstaltungen zu den Bereichen: Elementare Gestaltungstechniken, Malerei, Drucken, Plastik.
2002 Europäische Kunstakademie Trier, Seminare bei Walter Henn und Sabine Laidig.

Ausstellungen

2005 Galerie Schwarz „Kunst auf 87qm“ - Schorndorf (Gemeinschaftsausstellung)
2005 Galerie Passère - Forcalquier (F) (Gemeinschaftsausstellung)
2006 Stadtkirche Bad Cannstatt - Stuttgart
2006 Galerie Passère - Forcalquier (F) (Gemeinschaftsausstellung)
2007 Galerie Haus Isenburg - Kierspe
2008 Galerie Nicols - Düsseldorf

www.ulrichhaug.de

Werkbeschreibung

Ulrich Haug

Das Bild zeigt Daniel. Er hat sein Leben der Tatsache zu verdanken, dass er vor einiger Zeit eine Niere erhalten hat.
Die eingereichte Arbeit zeigt Daniel heute, nach der Operation.
Im unteren Bereich der Arbeit ist die Nachbildung zweier Nieren zu sehen. Sowohl das Foto als auch die plastisch gestalteten Organe sind in einem Wachsblock eingeschlossen.
Details lassen sich hier nur schemenhaft erkennen oder erahnen. Die im Wachs eingeschlossenen Materialien erscheinen verschwommen, teilweise verfremdet und abstrahiert.

Auf der Wachsoberfläche ist eine Zeichnung eingeritzt, welche zum einen als Betonung der „einen Niere“ gesehen werden kann, zum anderen kann die Ader auch als Baumstamm, ein Symbol des Lebens, gelesen werden.
Die ikonographische Bedeutung des Baumes als Symbol des Lebens ist hier bewusst eingesetzt.

 

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