Wolf Schwarz

Best.-Nr. 51-10 und Best.-Nr. 51-18, 1994

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Best.-Nr. 51–10, 1994  I  Fotoarbeit  I  100 x 67 cm

Wolf Schwarz

1944 geboren in Stettin.

Aufgewachsen in Itzehoe, dort Schule und anschl. Lehre als Kaufmann bis 1964.
1964–1967 Bundesmarine.
1967–1970 Lehre als Fotograf in Itzehoe.
1970–1974 angestellter Fotograf in Mannheim.
1974 Meisterprüfung in Heidelberg.
Seit 1974 selbstständiger Fotograf mit Studio f. Werbefotografie in Mannheim.

Ausstellungen

2005 Juni Ausstellung im „Laboratorium 17“ Mannheim, „Die Damen im Quartier“, SW-Fotos mittels einer camera obscura
2006 März/April Ausstellung im „Nelson“ Mannheim, „Die Damen im Quartier“, SW-Fotos mittels einer camera obscura
2006 April/Mai Ausstellung im „Muddy´s Club“ Weinheim, „Die Damen im Quartier“, SW-Fotos mittels einer camera obscura
2007 August/Sept. Ausstellung im Uniklinikum Mannheim, „Anatomie im Fokus“, „Akte“, „Paris - Mannheim“, „Landschaften“, SW und Colorfotos in verschiedenen Techniken
2007 November Erscheinen des Bildbandes „Hafen Mannheim“, SW und Colorfotos in und um die Mannheimer Häfen

Werkbeschreibung

Wolf Schwarz

Eine neue Lunge? Einfach so aus dem Katalog? Per Bestellnummer?

Leider ist es nicht so einfach. Ein dringend gebrauchtes, neues Organ zu bekommen, ist immer noch auch Glückss ache. Bislang gibt es kein Ersatzteillager für Menschen.
Die Titel der Arbeiten, Best.-Nr. 51 -10 und Best.-Nr. 51 – 18, beziehen sich auf die Hoffnung, dass dies einmal anders werden könnte. 

Best.- Nr. 51 – 18
Der Kopf im Zentrum lenkt den Blick des Betrachters von der „lebendigen“ Gesichtshälfte mit geschlossenem Auge auf die „sezierte” Gesichtshälfte mit offenem Auge. Die Fragilität des Menschen tritt hier ins Bewusstsein, und damit auch die ewige Frage nach dem Ausweg aus der Endlichkeit unseres Daseins.

Best.- Nr. 51 – 10
Dieses Bild soll Assoziationen an die Forschung, die Organtransplantationen ermöglicht, auslösen. Die abstrahierten, glatten Formen der Organe der Modellpuppe und daneben die realen Hände eines Menschen verweisen auf das Wunder Mensch, das mehr ist, als die Summe seiner Einzelteile.

Beide Werke entstanden 1994 im Zuge einer Reportage über eine Fabrik zur Herstellung von anatomischen Modellen in Hamburg. Beide Werke sind vom Ursprung her analoge SW-Negative im Kleinbildformat (24 x 36 mm), die dann für die Erstellung von Prints, digital bearbeitet wurden.
Beide Werke sind SW – Prints auf mattem Fotopapier, kaschiert und laminiert auf 3 mm Dibondplatte.

 

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